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Helden

Was so blau und schön einst war
Ist innen tot, verdrängt, nicht fassbar
Was ihr noch schreit aus voller Kehl'
Von Mut und Stolz und Tapferkeit
Ist am Ende blanker Hehl
Von Heldentum, das keines war

Die Frage nach dem Sinn noch steht
Um das was diesen Wahn belebt
In den Köpfen von den Großen
Wo Leben keinen Preis mehr hat
Weiter, nur weiter kämpfen, vorstoßen
Ganz gleich wer dabei draufgeht

Und in den Augen dieser Welt
War tapfer, der hat überlebt
Sie fragt nicht nach dem was bleibt
Wenn Blut und Tod das Herz verdreckt
Und wozu der Wahn die Menschen treibt
Solange nur die Fassade hält

So ehrt und bewundert, schaut nicht hin
Denkt nicht, fragt niemals nach dem Sinn
Weil ihr zuletzt erkennen müsst
Dass das wofür getötet und gestorben
Wofür ihr euer Sein verbüßt
Von euch getötet und für immer dahin

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