Leerlauf
Und
ich schau in einen Spiegel
Was ich sehe, kenn ich nicht
Und wo meine Augen liegen
Da scheint mir kein einzig Licht
Und
die Uhr geht immer weiter
Findet keinen Frieden mir
Geht zu langsam, geht zu Tode
Lebt und stirbt und ist nicht hier
Und
in dem was mich umgibt
Ist kein Leben, keine Sonne
Keine Strahlen die mich wärmen
Nichts gereicht mir noch zur Wonne
Und
es dreht die Welt sich weiter
Doch nur ich, ich bleibe stumm
Verharre still an einem Orte
Und bin doch innen leer und krumm
Und
in allem was ich tue
Liegt kein Leben und kein Sein
Oh verzeih, dass ich noch atme
Sollte längst verloschen sein