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Unvollendet

In einem Kampf um nichts und alles
Stehe ich so verloren und vergebens
Inmitten einer beginnlosen Qual
Die allein mich am Leben erhält

Wenn ich in der Wahrheit ertrinke
Bleibt ein Lächeln doch zurück
Obwohl es keinen Sinn ergibt
Letzter Funke aus Verzweiflung

Und denk ich weiter, seh ich nichts
Als Schmerz und Tod und Einsamkeit
Doch ganz am Ende steht der Narr
Bereits ein neues Ende einläutend

Und eine tiefe Traurigkeit
Die jenseits meines Schmerzes liegt
Erinnert mich ganz leise dann
Dass ich ja schon gestorben bin


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In einem Kampf um alles und nichts
Stehe ich so stark und hoffnungsvoll
Inmitten eines endlosen Karussells
Das mir mein Leben erhellt

Wenn ich in der Wahrheit ertrinke
Bleibt nur Lächeln mir zurück
Obwohl es keinen Sinn ergibt
Tausend Funken reinster Freude

Und denk ich weiter, seh ich nichts
Als Glück, Hoffnung und Geborgenheit
Und ganz am Ende steht die Welt
Bereits einen neuen Beginn einläutend

Doch eine tiefe Traurigkeit
Die jenseits meiner Träume liegt
Erinnert mich ganz leise dann
Dass ich ja nie gelebt habe

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© 2005 Elanor/Belial