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Hoffnung ist ein gar seltsamer VogelDie hoffnung stirbt zu letzt,was für ein lahmer spruch, vor allem da er falsch, in wahrheit stirbt die hoffnung oft. Die hoffnung ist nämlich ein gar seltsamer vogel, ein phönix genaugenommen. Stirbt, lebt, stirbt und lebt wieder, lässt sich dazwischen doch meist zeit. Meine Hoffnung, ich sage das, denn es gibt viele, starb vor kurzem, dacht ich seh sie noch lange nicht wieder. Ein abschied auf länger. Dennoch spross ein Same, (Sie schlüpft nicht aus eiern!), auf absonderlichstem boden. Die karten sind gefallen, substrat mit nährstoffen. Jetzt sitzt die hoffnung, der hitzige vogel, wieder auf meiner schulter und verbrennt mir haupt und haar. Fliege doch, fliege doch! Fliege bald! Randbemerkung/Erklärung:Auch schon wieder länger her. Für wen das keine Lyrik ist, ich kanns verstehen, ursprünglich war es auch einfach nur ein skizzierter schräger Gedankengang. Was heißt ursprünglich? Genau das ist es eigentlich. Naja, egal. Achja, das "Fliege doch!" soll nicht bedeuten, dass die Hoffnung fortgehen/verschwinden soll, sondern dass sich der Vogel im Fliegen erfüllt und seine Bestimmung findet. Nur so am Rande...zurück zur Lyrik-Übersicht |
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© 2005 by Quirin Herzog fingo@gmx.net |